Interaktive Elternabende - Marc Pfander - Praxis für soziale und psychologische Themen - Bern

Interaktive Elternabende

Packend, humorvoll und gespickt mit praktischen Anregungen führe ich Sie durch einen interaktiven Elternabend zu verschiedensten Themen. Einleuchtende Überlegungen und Tipps sowie das interaktive Erproben des Gesagten machen den Elternabend zu einem Erlebnis, welches es dem Publikum einfach macht, zu Hause etwas davon umzusetzen und so zu profitieren.

Gerne leite ich als Gastreferent für Sie als Schule, Kita, Elternrat oder Elternvereinigung einen themeatischen Elternabend. Als Struktur bewährt hat sich ein eher kurzes Inputreferat mit einem längeren interaktiven Teil, welcher Austausch im Publikum, Diskussion im Plenum und Rollenspiele umfassen kann.

Für die Wahl des Inhalts Ihres Elternabends können Sie auf die nachstehend aufgeführten Themen zurück­greifen oder mit mir Ihre Wünsche besprechen.


Der neuste interaktive Elternabend:

Sicher führen dank stabiler Beziehung

Kinder haben ein tiefes Bedürfnis nach einer sicheren Bindung an ihre Eltern, damit sie sich in dieser oft unübersichtlichen Welt orientieren können. Wenn sie sich in einem sicheren Hafen wähnen, entwickeln sie sich nicht nur optimal, sondern sind auch bereit, die Führung der Eltern anzunehmen. Eine wirksame und glaubwürdige Art, mit Grenzen und Konsequenzen umzugehen, ergänzt diese Haltung optimal.

Am Vortrag werden wir diese Zusammenhänge veranschaulichen und konkrete Strategien vorstellen, wie sich die Beziehung zu den eigenen Kindern vertiefen und problematisches Verhalten vermindern lässt. Mittels Fallbeispielen (aus dem Publikum) können wir direkt erproben, wie die vorgeschlagenen Strategien wirken.


Hier die bisherigen Bestseller:

Graybul.gif Grenzen setzen, konsequent sein, Beziehung stärken

Im Inputreferat setzen wir uns vorerst damit auseinander, was eine Grenze ist, wie mit unterschiedlichen Grenzen bei verschiedenen Menschen umgegangen werden sollte und wir erkennen, dass die behauptete Grenze (wir beginnen zu reden) und die tatsächliche Grenze (wir handeln) oftmals weit auseinanderliegen. Wir besprechen, wie wir unsere Glaubwürdigkeit mit einfachen Mitteln steigern können und was das beim Kind bewirkt. Schliesslich widmen wir uns der Frage, wie das Kind unterstützt werden kann, sich mit einer Grenze zu versöhnen. Mittels Fallbeispielen (aus dem Publikum) können wir direkt erproben, wie die vorgeschlagenen Strategien umgesetzt werden können.

Gefühlsausbrüche und Rückzug bei Kids & Teens

Kinder und Teenager werden von ihren Gefühlen manchmal richtiggehend überflutet, wenn sich die Welt (oder ihre Eltern) nicht nach ihrem Willen richtet: Sie toben, schreien oder ziehen sich zurück. Kein Wunder, schrecken Eltern aus diesem Grund manchmal zurück, Nein zu sagen.

Wie kann man den Kindern und Teenagern den Umgang mit schwierigen Gefühlen wie Wut oder Trauer beibringen? Indem wir emotionale Brücken bauen, vermeiden wir nicht nur eine Eskalation, sondern helfen unseren Kindern auch, sich mit der gegebenen Situation zu versöhnen. Zudem wird es ihnen dadurch gelingen, in Zukunft besser mit schwierigen Gefühlen umzugehen, wenn z.B. schlechte Noten, eine Abweisung, eine Trennung oder andere Enttäuschungen anstehen.

Kurzinterview von RadioFR zum Elternabend von Schule&Elternhaus Fribourg vom 14.10.2014 (mp3)

Auswertung eines Elternabends zum Thema Gefühlsausbrüche

Kooperativ durch die Pubertät

Teenager wollen schneller mehr und selber, als sie tatsächlich können. Fehler und Misserfolge sind mitunter vorprogrammiert – und das würden wir dem Teenager (und auch uns selber) gerne ersparen. Was können wir tun, damit wir deswegen nicht einen unseligen Teufelskreis von „Nein!“ und „Ich kann und will aber trotzdem!“ geraten?

Ein einfaches und praktisches Modell hilft uns, die Jugendlichen während der Pubertät zu unterstützen, indem wir die gemeinsamen Ziele und Anliegen finden und kooperativ an deren Erreichung arbeiten. Wir erproben das vorgestellte ‚Kooperationsgespräch‘ anhand von Fallbeispielen aus dem Publikum.

Feedback

"Erfrischend, kompetent, überzeugend, klar und witzig erlebten wir Marc Pfander am Elternabend der Kita Murifeld. Seine Ausführungen sind nachvollziehbar, verständlich und in ihrer Einfachheit im Alltag umsetzbar. Die Eltern waren begeistert, versuchten seine Ideen bei der Erziehung ihrer Kinder umzusetzen und erzählten von Erfolgserlebnissen. Aufgrund eines Eltern­abends mit Marc Pfander engagierten wir ihn für eine Weiterbildung für Fachpersonen Kinder­erziehung." (Irène Hugi, Co-Leiterin Kita Murifeld, 2013)


Weitere Themen zur Auswahl

Graybul.gif Nein aus Liebe

Wer sagt schon gerne „Nein“? Wir verbinden das Nein meist mit negativen Gefühlen, würden es lieber vermeiden.

Sagen wir als Eltern Nein zur Handlung, bejahen aber die Trauer, Wut oder Enttäuschung des Kindes darüber, lernt das Kind, schwierige Gefühle auszuhalten. Dies stärkt das Kind und wird ihm in zukünftigen schwierigen Lebenssituationen eine Hilfe sein - nicht zuletzt in der Pubertät, wenn die Gefühle überborden und Jugendliche oftmals versuchen, schwierigen Gefühlen mit Aggression, Drogenkonsum etc. auszuweichen.

Grenzen setzen & Freiheiten erweitern

Eltern von Teenagern sehen sich der Situation gegenüber, dass sie zwar Grenzen setzen wollen und müssen, diese aber von Jugendlichen immer mehr unter Druck kommen. Zusätzlich werden die elterlichen Mittel zur Durchsetzung eigener Vorstellungen geringer. Oftmals nehmen sich Teenager immer mehr Freiheiten heraus, weil sie merken, dass die Eltern diese nicht mehr durchsetzen wollen oder können.

Jugendliche überschätzen ihre Kompetenzen in Risikosituationen häufig und negieren Gefahren entsprechend. Wie gelingt es, bei Jugendlichen die Akzeptanz für gewisse Grenzen zu steigern und sie gleichzeitig im Umgang mit riskanten Situationen zu unterstützen?

Mein Kind ist anders

Jedes Kind ist anders – doch einige scheinen besonders anders zu sein. Dies fällt uns vor allem dann auf, wenn es eine (vermeintliche) Schwäche hat, im Leben damit aneckt, verletzt wird und - wie uns scheint - ein ungewöhnlich schweres Schicksal tragen muss. Gewisse Dinge können wir unseren Kindern leichter machen; andere können wir ihm nicht abnehmen.

Was geschieht in uns, wenn wir uns die Beschränktheit unseres Einflusses auf das Leben unserer Kinder vergegenwärtigen? Wie wirkt sich das auf unseren Erziehungsalltag aus?

Schuldgefühle

Schuldgefühle bringen uns dazu, unser Kind anders zu behandeln, als es angebracht wäre – und häufig auch anders, als wir uns das vornehmen und/oder selber wünschen.

Schuldgefühle basieren auf der Idee, dass man etwas besser hätte tun können, als es tatsächlich getan wurde, und können uns stundenlang beschäftigen. Diese Gedanken bewirken, dass der Schmerz, es nicht anders gemacht zu haben, nicht mehr gefühlt wird.

Wenn es gelingt, zu diesem Gefühl vorzudringen und sich ihm ganz zu überlassen, verliert die Idee von Schuld an Substanz und wir können uns wieder frei mit unserem Kind verbinden.

Selbst ist das Kind!

Kinder lernen durch Abschauen und ‚Versuch und Irrtum’ beim Spiel. Der Motor beim Probieren ist die Freude am Erfolg.

Indem Sie Ihrem Kind beim anstehenden Problemen das Denken nicht abnehmen, sondern es mit möglichst wenigen geschickten Fragen zum Erfolg durch eigenes Nachdenken führen, gewinnt das Kind/der Teenager Selbstvertrauen und das Wissen, wie man Probleme löst. Das ist nicht zuletzt in Schule und Beruf ein entscheidender Vorteil.

Eifersucht

Eifersucht zeigt sich insbesondere bei Kleinkindern häufig. Reagieren Eltern mit Erklärungen, Wut oder Verärgerung, setzt sich nicht selten eine Spirale negativer Zuwendung in Gang.

Gelingt es uns, die Eifersucht des Kindes innerlich zu bejahen, verebbt dieses Gefühl und die Liebe zwischen Eltern und Kind fliesst wieder frei.

Am Elterntalk erörtern wir diesen Mechanismus und versuchen, ihn mit eigenen Beispielen zu erleben.

Kosten

Die Kosten orientieren sich an den Richtlinien der Elternbildung Schweiz.

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