Weiterbildung - Marc Pfander - Praxis für soziale und psychologische Themen - Bern

Weiterbildung

Gerne leite ich als Gastreferent für Sie als Kita, Schule oder soziale Institution eine Weiterbildung. Für Weiterbildungen gilt in besonderem Masse, dass sie sowohl thematisch als auch vom Ablauf und der Form her Ihren Bedürfnissen entsprechen sollen. Bewährt haben sich eher kurze thematische Inputs kombiniert mit längeren interaktiven Teilen, welche Austausch unter den TeilnehmerInnen, Diskussion im Plenum und Rollenspiele umfassen können. So wird der Anlass lebendig und die Inhalte können erprobt werden. Ein Follow-up hilft, die Inhalte in den Berufsalltag zu integrieren und fördert die Nachhaltigkeit. Die bestehenden Themenvorschläge können zur Inspiration dienen.



Neues Weiterbildungsangebot für pädagogische Institutionen:

Graybul.gif Resilienzförderung praktisch: Kinder in schwierigen Lebenssituationen stärken

Resilienzförderung ist in zu Recht aller Munde - allzu oft erleben wir, dass sich eine schwierige (z.B. familiäre) Situation eines Kindes nur unbefriedigend verbessern lässt. Wie können wir es im Alltag stärken, damit es trotz dieser Belastung gesund bleiben kann?

Zentrale Punkte für die Resilienz verlässliche und sichere Beziehungen, in denen sich das Kind ganz angenommen fühlt, sowie die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

Kinderfragen sind eine exzellente Gelegenheit, Resilienz zu fördern. An diesem Beispiel zeigt die Weiterbildung konkrete, alltagstaugliche Instrumente auf, wie Kindern der Umgang mit schwierigen Gefühlen und emotionale Sicherheit vermittelt sowie ein erfolgreiches Problemlöseverhalten beigebracht werden kann. Diese Strategien üben wir in Rollenspielen so weit ein, dass sie ab sofort für den Berufsalltag bereitstehen. So wird jede Kinderfrage zu einem "Resilienz-Booster".

Form: Halbtagesworkshop, ca. 3 Stunden mit Inputreferaten, interaktiven Sequenzen und Rollenspielen.


Der bisherige Bestseller:

Graybul.gif Wirksam und liebevoll Grenzen setzen – Beziehung stärken statt eskalieren

Inhalt
- Was ist eine Grenze, wie vermittle ich sie glaubwürdig?
- Wie kann mit unterschiedlichen Grenzen in Teams umgegangen werden?
- Wie kann ich das Kind unterstützen, sich mit einer Grenze zu versöhnen
- Welche präventiven Strategien kann ich anwenden, um Problemverhalten vorzubeugen?
- Wie kann ich bei Problemverhalten wirkungsvoll intervenieren?

Methodik
Die fachlichen Inputs werden jeweils im Plenum mit interaktiven Spielsequenzen erprobt und plastisch erfahrbar gemacht. In Kleingruppen (z.B. teamweise) setzen die MitarbeiterInnen persönliche und teamweise Ziele und planen deren Umsetzung. Eine Folgeveranstaltung unterstützt die MitarbeiterInnen, die Inhalte zu im Arbeitsalltag zu integrieren und steht bei Fragen und Schwierigkeiten zur Seite.

Form
Tagesworkshop, ca. 6 Stunden, plus Integrationsworkshop, ca. 2 Stunden. Bei entsprechender Reduktion der Inhalte ist eine zeitliche Verkürzung möglich.

Feedback
"Eine starke, wirkungsvolle Weiterbildung mit spürbarem Einfluss in den Alltag: Die Reflexionen und Übungen haben zu einem anderen Bewusstsein verholfen und sind nun im Umgang mit den Kindern sicht- und spürbar. Dank dem Alltagsbezug der Inputs von Marc Pfander kann die Theorie unmittelbar in die Arbeit einfliessen und der pädagogische Austausch unter den Mitarbeitenden hat sich merklich intensiviert."

Maria Aebi, Leitung Tagesschule Bern-Schwabgut, 2015

Weckt mein Angebot Ihr Interesse? Dann kontaktieren Sie mich unverbindlich, um offene Fragen zu klären.


Hier einige weitere Themen:

Graybul.gif Nein aus Liebe

Wer sagt schon gerne „Nein“? Wir verbinden das Nein meist mit negativen Gefühlen, würden es lieber vermeiden.

Sagen wir als Eltern Nein zur Handlung, bejahen aber die Trauer, Wut oder Enttäuschung des Kindes darüber, lernt das Kind, schwierige Gefühle auszuhalten. Dies stärkt das Kind und wird ihm in zukünftigen schwierigen Lebenssituationen eine Hilfe sein - nicht zuletzt in der Pubertät, wenn die Gefühle überborden und Jugendliche oftmals versuchen, schwierigen Gefühlen mit Aggression, Drogenkonsum etc. auszuweichen.

Grenzen setzen & Freiheiten erweitern

Eltern von Teenagern sehen sich der Situation gegenüber, dass sie zwar Grenzen setzen wollen und müssen, diese aber von Jugendlichen immer mehr unter Druck kommen. Zusätzlich werden die elterlichen Mittel zur Durchsetzung eigener Vorstellungen geringer. Oftmals nehmen sich Teenager immer mehr Freiheiten heraus, weil sie merken, dass die Eltern diese nicht mehr durchsetzen wollen oder können.

Jugendliche überschätzen ihre Kompetenzen in Risikosituationen häufig und negieren Gefahren entsprechend. Wie gelingt es, bei Jugendlichen die Akzeptanz für gewisse Grenzen zu steigern und sie gleichzeitig im Umgang mit riskanten Situationen zu unterstützen?

Mein Kind ist anders

Jedes Kind ist anders – doch einige scheinen besonders anders zu sein. Dies fällt uns vor allem dann auf, wenn es eine (vermeintliche) Schwäche hat, im Leben damit aneckt, verletzt wird und - wie uns scheint - ein ungewöhnlich schweres Schicksal tragen muss. Gewisse Dinge können wir unseren Kindern leichter machen; andere können wir ihm nicht abnehmen.

Was geschieht in uns, wenn wir uns die Beschränktheit unseres Einflusses auf das Leben unserer Kinder vergegenwärtigen? Wie wirkt sich das auf unseren Erziehungsalltag aus?

Schuldgefühle

Schuldgefühle bringen uns dazu, unser Kind anders zu behandeln, als es angebracht wäre – und häufig auch anders, als wir uns das vornehmen und/oder selber wünschen.

Schuldgefühle basieren auf der Idee, dass man etwas besser hätte tun können, als es tatsächlich getan wurde, und können uns stundenlang beschäftigen. Diese Gedanken bewirken, dass der Schmerz, es nicht anders gemacht zu haben, nicht mehr gefühlt wird.

Wenn es gelingt, zu diesem Gefühl vorzudringen und sich ihm ganz zu überlassen, verliert die Idee von Schuld an Substanz und wir können uns wieder frei mit unserem Kind verbinden.

Gefühlsausbrüche und Rückzug bei Kids & Teens

Teenager und Kinder sind oft von ihren Gefühlen überfordert - sie rasten aus oder ziehen sich zurück.

Verstehen wir es, emotionale Brücken zu bauen, vermeiden wir nicht nur eine Eskalation, sondern helfen unseren Kindern auch, mit überbordenden Gefühlen in Zukunft umzugehen: wenn z.B. schlechte Noten, eine Abweisung, eine Trennung oder andere Enttäuschungen anstehen.

Selbst ist das Kind!

Kinder lernen durch Abschauen und ‚Versuch und Irrtum’ beim Spiel. Der Motor beim Probieren ist die Freude am Erfolg.

Indem Sie Ihrem Kind beim anstehenden Problemen das Denken nicht abnehmen, sondern es mit möglichst wenigen geschickten Fragen zum Erfolg durch eigenes Nachdenken führen, gewinnt das Kind/der Teenager Selbstvertrauen und das Wissen, wie man Probleme löst. Das ist nicht zuletzt in Schule und Beruf ein entscheidender Vorteil.

Eifersucht

Eifersucht zeigt sich insbesondere bei Kleinkindern häufig. Reagieren Eltern mit Erklärungen, Wut oder Verärgerung, setzt sich nicht selten eine Spirale negativer Zuwendung in Gang.

Gelingt es uns, die Eifersucht des Kindes innerlich zu bejahen, verebbt dieses Gefühl und die Liebe zwischen Eltern und Kind fliesst wieder frei.

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